609

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Folge 609 vom 4. November 1994

Handlung[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Michael Gundlach und Elke unterhalten sich in der Praxis während der Inventur über die Arbeit und Michael macht Elke Komplimente, was sie doch für ein sehr gutes Gedächtnis hätte. Er wünschte, er hätte selbst so ein gutes. Doch bei Elke schrillen sofort die Alarmglocken und sie weiß, wenn ihr Chef anfängt, sie zu loben, will er meistens etwas von ihr. Als sie ihn darauf anspricht, gibt er es auch zu und bittet Elke, heute abend auf Dominik aufzupassen, weil er gerne mit seiner neuen Nachbarin auf eine Vernissage gehen will. Elke läßt sich natürlich nicht lange bitten und meint, na klar unter DEN Umständen.

Nachher sieht man Michael und Claudia Wedemeier beim Einkauf. Er trägt sogar ihre ganzen Einkaufstüten. Sie bietet sich noch einmal an, jederzeit auf Dominik aufzupassen, doch Michael meint: „Was ist aber, wenn ich mit der Babysitterin ausgehen will? Ja, da gucken Sie, was?“, grinst er. Er erklärt ihr, daß er heute frei hat, da Elke und er schon früher mit der Inventur fertiggeworden sind. Er bittet sie, aus seiner Jacke den Parkschein zu nehmen und schaut sich verzweifelt nach einem Einkaufswagen um. Als Claudia ihn findet, steckt sie kurzerhand Michael den Parkschein in den Mund und fährt den ersehnten Einkaufswagen herbei. Beide verabreden sich nochmal für den Abend und Claudia verspricht, ihn später in der Praxis abzuholen.

Während die beiden sich amüsieren und immer mehr Gemeinsamkeiten feststellen, ahnen sie nicht im Geringsten, daß Jo Gerner in der Zwischenzeit jemanden beauftragt hat, seinem Sohn einen Pass zu besorgen. Einen echten Profi, der allerdings auch klarstellt, wenn die Summe nicht stimmen würde, gäbe es auch keinen Auftrag. Sofort zeigt Gerner ihm das Geld, was den Profi auch schnell überzeugt. Gerner selbst muß geschäftlich nach Kanada und hofft, daß dann alles vorbereitet ist. Der Mann verspricht, daß er nicht unzufrieden sein wird.

Als Elke in Siggis Bar sitzt, kommt zufällig Claudia Wedemeier vorbei. Beide giften sich natürlich nur noch an und Elke kann Claudia nicht verzeihen, daß sie ihren Sohn damals einfach weggegeben hat. Claudia versucht, ihr klarzumachen, daß sie es nun bereuen würde, aber Elke glaubt ihr kein Wort und meint, sie wäre damals schon viel zu nachsichtig gewesen.

Am Abend kommt Claudia in die Praxis von Michael und bittet ihn, sich mal das Sprechzimmer ansehen zu dürfen. Michael hat nichts dagegen und meint, die Tür würde offenstehen. Claudia geht rein und sieht in der Mitte Dominiks Bettchen stehen. Als Michael auch hereinkommt, sagt Claudia, daß es wirklich gemütlich sei. Nicht so steril wie in anderen Praxen! Michael dagegen antwortet, daß ihm das bisher noch nicht so aufgefallen sei . Sofort hatte Claudia eine Antwort darauf parat und vermutete, daß es wohl daran liegen würde, daß er nicht so oft untersucht würde und selbst so selten Patient war. Michael verneint vehement, doch Claudia hat schon sein Stethoskop entdeckt und beginnt ihn nun, damit abzuhorchen. Er muß tief ein und ausatmen. Und spielt natürlich die Doktorspielchen gerne mit. „Ärztin“ Claudia diagnostiziert, daß Michael ganz schönes Herzklopfen hätte und Michael antwortet, daß es wohl an der Anwesenheit der Ärztin liegen würde. Beide albern ganz schön herum.

Später kommt Elke zufällig noch einmal in die Praxis. Eine Patientin kommt und bittet sie, ihr Halsschmerztabletten zu geben. Elke erklärt ihr, daß Dr. Gundlach schon längst zu Hause sei und ihr keine Mittel verschreiben darf. Aber sie ist sofort bereit dazu, der Patientin ein rezeptfreies Medikament zu geben.. Umso erstaunter ist sie, als sie das Sprechzimmer betritt: Dr. Gundlach ist keineswegs zu Hause. Sie traut ihren Augen nicht, als sie sieht wie Michael und Claudia sich heiß und innig küssen.

Peter findet heraus, daß der neue Sportwagen von A.R. Daniel doch ziemliche Macken hat.

Patrick macht Milla im Fasan eine ganz schöne Szene in betrunkenem Zustand, da er gerade wieder von seinem Halbbruder ganz schön gedemütigt wurde. Er will ihn sogar im Fasan wieder feuern, wenn er nicht aufpassen würde. Patrick fühlt sich wie eine Flipperkugel, die man herumschubst. Und sogar Elke hat kein Mitleid mit ihm, sondern wirft ihm an den Kopf, daß diese Eigenschaften eigentlich auf IHN zutreffen würde. Und jetzt würde er jammern, wenn es ihm selbst passieren würde. Als Milla Stefan Fischer wegen seiner Hilfe für die Werbekonzeption zum Essen in den Fasan einlädt und sich selbst so ein opulentes Mahl genehmigt, brennen bei Patrick die Sicherungen durch und er schwört ihr bittere Rache.

Erwähnenswertes[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

Ab heute gibt es eine neue Außen-Location: Das Einkaufszentrum. ( s.unten )


Charaktere[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]

geordnet nach dem erscheinen in der Folge


Orte[Bearbeiten | Quelltext bearbeiten]



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