Michael Gundlach (ausführlich): Unterschied zwischen den Versionen

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* Berufe, die in seinen Augen nichts bringen, wie Zimmermann ( Michael ist ziemlich sauer auf Dominik, daß er nicht wie er Arzt geworden war. )
* Berufe, die in seinen Augen nichts bringen, wie Zimmermann ( Michael ist ziemlich sauer auf Dominik, daß er nicht wie er Arzt geworden war. )
* der Mörder seiner Ehefrau
* der Mörder seiner Ehefrau
* Dr. Jo Gerner, der leibliche Vater seines Adoptivsohns Dominik ( früher waren sie einmal so etwas wie Freunde und Jo hat sich ihm gerne als Arzt anvertraut. Obwohl er ihn nicht einmal angezeigt hat, als Gerner Dominik entführen wollte. Michael tat Gerner einfach nur leid. Auch wenn er sauer auf ihn war, hegte er nie Rachegefühle gegen ihn. )
* [[Dr. Jo Gerner]], der leibliche Vater seines Adoptivsohns Dominik ( früher waren sie einmal so etwas wie Freunde und [[Jo]] hat sich ihm gerne als Arzt anvertraut. Obwohl er ihn nicht einmal angezeigt hat, als Gerner Dominik entführen wollte. Michael tat [[Gerner]] einfach nur leid. Auch wenn er sauer auf ihn war, hegte er nie Rachegefühle gegen ihn. )
* absolute Schwiegermutterphobie
* absolute Schwiegermutterphobie
* absolute Phobie gegen jeglichen Papierkram, daher ist Michael auch ziemlich chaotisch, was das Einordnen oder die Steuersachen angeht. Früher hatte es immer Iris für ihn gemacht, später Elke.
* absolute Phobie gegen jeglichen Papierkram, daher ist Michael auch ziemlich chaotisch, was das Einordnen oder die Steuersachen angeht. Früher hatte es immer Iris für ihn gemacht, später Elke.
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Zum Abschied schenkte Bernhard Michael einen [[Rosenquarz]] mit den Worten: "Gut für Dein Herz-Chakra! Nach allem, was Du durchgemacht hast, besinn Dich mal wieder auf die Liebe!" Bernhards Motto war, solange man einen Menschen hatte, der einen liebt, würde man über alles hinwegkommen und alles konnte wieder gut werden.
Zum Abschied schenkte Bernhard Michael einen [[Rosenquarz]] mit den Worten: "Gut für Dein Herz-Chakra! Nach allem, was Du durchgemacht hast, besinn Dich mal wieder auf die Liebe!" Bernhards Motto war, solange man einen Menschen hatte, der einen liebt, würde man über alles hinwegkommen und alles konnte wieder gut werden.


Michael erleidet am 22.12.09 in der Folge [[4395]] einen Herzinfarkt und kommt ins Krankenhaus. Sein Sohn Dominik eilt sofort zu ihm.Zum Glück ist er schnell außer Lebensgefahr. Doch Dominik will Weihnachten bei Michael bleiben und ihn nicht im Stich lassen. Gerner muß es akzeptieren und respektieren, ob er will oder nicht.
Michael erleidet am 22.12.09 in der Folge [[4395]] einen Herzinfarkt und kommt ins Krankenhaus. Sein Sohn [[Dominik]] eilt sofort zu ihm. Zum Glück ist er schnell außer Lebensgefahr. Doch Dominik will Weihnachten bei Michael bleiben und ihn nicht im Stich lassen. [[Gerner]] muß es akzeptieren und respektieren, ob er will oder nicht. ER wünschte Michael aber natürlich alles erdenklich Gute.  


== Biografie ==
== Biografie ==
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<span style="color: green">'''Der Junggesellenabschied'''</span>  
<span style="color: green">'''Der Junggesellenabschied'''</span>  


Eigentlich war Michael nicht davon erbaut, einen Junggesellenabschied zu feiern. Aber nachdem Daniel ihn förmlich dazu überredete, konnte er nicht mehr anders. Doch Daniel war nicht da und hing in Helsinki fest. Deshalb konnte er nicht einmal als Trauzeuge zu Michaels und Iris´Hochzeit kommen. Also nahm [[Clemens Richter]] die Sache in die Hand und organisierte den Junggesellenabschied in "Siggis Bar", an den Michael noch lange denken sollte. Sogar Jo Gerner war da und wollte sehen, wie Michael sich langsam volllaufen ließ. Der feine, saubere Doktor, der doch eigentlich gar keinen Alkohol vertragen konnte. Michael fiel es wirklich sehr schwer und Clemens gab ihm immer mehr zu trinken. Wein, Sekt Bier, alles war dabei, damit Dr. Gundlach im wahrsten Sinne des Wortes bis zur Besinnungslosigkeit trank.  
Eigentlich war Michael nicht davon erbaut, einen Junggesellenabschied zu feiern. Aber nachdem Daniel ihn förmlich dazu überredete, konnte er nicht mehr anders. Doch Daniel war nicht da und hing in Helsinki fest. Deshalb konnte er nicht einmal als Trauzeuge zu Michaels und Iris´Hochzeit kommen. Also nahm [[Clemens Richter]] die Sache in die Hand und organisierte den Junggesellenabschied in "Siggis Bar", an den Michael noch lange denken sollte. Sogar [[Jo Gerner]] war da und wollte sehen, wie Michael sich langsam volllaufen ließ. Der feine, saubere Doktor, der doch eigentlich gar keinen Alkohol vertragen konnte. Michael fiel es wirklich sehr schwer und Clemens gab ihm immer mehr zu trinken. Wein, Sekt Bier, alles war dabei, damit Dr. Gundlach im wahrsten Sinne des Wortes bis zur Besinnungslosigkeit trank.  


Nach dem Wein kam etwas grünes Hochprozentiges, was Michael so umhaute, daß er dann tatsächlich das Bewußtsein verlor. Selbst von der Stripperin, die die anderen Männer für Michael organisiert hatten, bekam Michael nicht mehr viel mit. Auf diesen Moment hatten Clemens und die anderen Männer nur gewartet. Sie zogen Michael aus, steckten ihn in ein Hahnenkostüm und setzten ihn mitten in der Nacht an einer Bushaltestelle aus. Natürlich ohne Fahrgeld. Als Michael erwachte, hatte er einen ganz schönen Kater. Langsam nahm er den Hahnenkopf ab und wußte nicht, wo er war. Dennoch kam er irgendwie heil nach Hause, obwohl der Bus ihn natürlich so nicht mitnehmen wollte. Ihm blieb nichts Anderes übrig, als zu laufen. Er war so fertig, daß er hundemüde ins Bett fiel und erstmal seinen Rausch ausschlief.  
Nach dem Wein kam etwas grünes Hochprozentiges, was Michael so umhaute, daß er dann tatsächlich das Bewußtsein verlor. Selbst von der Stripperin, die die anderen Männer für Michael organisiert hatten, bekam Michael nicht mehr viel mit. Auf diesen Moment hatten Clemens und die anderen Männer nur gewartet. Sie zogen Michael aus, steckten ihn in ein Hahnenkostüm und setzten ihn mitten in der Nacht an einer Bushaltestelle aus. Natürlich ohne Fahrgeld. Als Michael erwachte, hatte er einen ganz schönen Kater. Langsam nahm er den Hahnenkopf ab und wußte nicht, wo er war. Dennoch kam er irgendwie heil nach Hause, obwohl der Bus ihn natürlich so nicht mitnehmen wollte. Ihm blieb nichts Anderes übrig, als zu laufen. Er war so fertig, daß er hundemüde ins Bett fiel und erstmal seinen Rausch ausschlief.  
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Heute noch konnten sie den kleinen Felix abholen. Michael und Iris waren sehr nervös und warteten ungeduldig auf der Adoptionsbehörde auf ihren kleinen Sohn. Endlich brachte Frau Kelch den Kleinen und es war ein sehr rührender Moment, als den Gundlachs ihr Baby in den Arm gelegt wurde. Beide waren hin und weg und freuten sich, ihn ganz legal mitnehmen zu können. Bei Felix mussten sie keine Angst haben, dass es ein illegales Geschäft war und dass es eines Tages auffliegen würde.  
Heute noch konnten sie den kleinen Felix abholen. Michael und Iris waren sehr nervös und warteten ungeduldig auf der Adoptionsbehörde auf ihren kleinen Sohn. Endlich brachte Frau Kelch den Kleinen und es war ein sehr rührender Moment, als den Gundlachs ihr Baby in den Arm gelegt wurde. Beide waren hin und weg und freuten sich, ihn ganz legal mitnehmen zu können. Bei Felix mussten sie keine Angst haben, dass es ein illegales Geschäft war und dass es eines Tages auffliegen würde.  


Doch kaum waren die beiden weg, holte Frau Kelch die leibliche Mutter des Kleinen. Es war [[Claudia Löpelmann]], die meinte, es wäre so die beste Lösung. Gerner gegenüber sagte sie natürlich nicht, dass sie ihren Sohn zur Adoption freigegeben hatte, nur damit dieser nicht mehr an ihn herankommen konnte. Gerner wußte zwar, daß Felix zur Adoption freigegeben wurde, aber er wußte nicht,wer ihn bekommen hatte.  
Doch kaum waren die beiden weg, holte Frau Kelch die leibliche Mutter des Kleinen. Es war [[Claudia Löpelmann]], die meinte, es wäre so die beste Lösung. [[Gerner]] gegenüber sagte sie natürlich nicht, dass sie ihren Sohn zur Adoption freigegeben hatte, nur damit dieser nicht mehr an ihn herankommen konnte. Gerner wußte zwar, daß Felix zur Adoption freigegeben wurde, aber er wußte nicht,wer ihn bekommen hatte.  


Die Gundlachs waren nun stolze Eltern eines kleinen Jungen. Doch kaum war [[Felix]] bei ihnen zu Hause, dachten sie in Ruhe nach. Der Name Felix passte doch überhaupt nicht zu dem kleinen Wurm. Gemeinsam überlegten sie, wie sie ihn nennen konnten. Boris, Paolo, usw. Doch schnell kamen sie zu dem Schluss, dass „Dominik“ genau der richtige Name war. Er passte hervorragend zu „Gundlach“ und außerdem konnten sie ihn dann auch „Nicky“ nennen.  
Die Gundlachs waren nun stolze Eltern eines kleinen Jungen. Doch kaum war [[Felix]] bei ihnen zu Hause, dachten sie in Ruhe nach. Der Name Felix passte doch überhaupt nicht zu dem kleinen Wurm. Gemeinsam überlegten sie, wie sie ihn nennen konnten. Boris, Paolo, usw. Doch schnell kamen sie zu dem Schluss, dass „Dominik“ genau der richtige Name war. Er passte hervorragend zu „Gundlach“ und außerdem konnten sie ihn dann auch „Nicky“ nennen.  
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Michael war fest entschlossen. Er wollte die Praxis definitiv verkaufen und eine Vertretung für sich einsetzen. Iris redete auf ihn ein, wie auf ein krankes Pferd. Sie meinte, er wäre doch kein Computer, sondern auch nur ein Mensch, doch Michael war der Meinung, daß er ein bißchen sorgfältiger hätte sein müssen. Er meinte, er müßte bei sich selbst nun die selben Maßstäbe ansetzen wie bei seinem Vater. Damals, als ihm dieser Kunstfehler unterlaufen war, hatte er ihn auch bedrängt, seine Praxis aufzugeben. Michael meinte, gerade WEIL er nun an seine Patienten dachte, würde er auf sein Verantwortungsgefühl hören, was ihm laut und deutlich sagte, daß er seinen Beruf aufgeben sollte. Michael war fest entschlossen, die Ärztekammer anzurufen und sich nach einer Praxisvertretung zu erkundigen. Dieses Vorhaben setzte er auch gleich in die Tat um.  
Michael war fest entschlossen. Er wollte die Praxis definitiv verkaufen und eine Vertretung für sich einsetzen. Iris redete auf ihn ein, wie auf ein krankes Pferd. Sie meinte, er wäre doch kein Computer, sondern auch nur ein Mensch, doch Michael war der Meinung, daß er ein bißchen sorgfältiger hätte sein müssen. Er meinte, er müßte bei sich selbst nun die selben Maßstäbe ansetzen wie bei seinem Vater. Damals, als ihm dieser Kunstfehler unterlaufen war, hatte er ihn auch bedrängt, seine Praxis aufzugeben. Michael meinte, gerade WEIL er nun an seine Patienten dachte, würde er auf sein Verantwortungsgefühl hören, was ihm laut und deutlich sagte, daß er seinen Beruf aufgeben sollte. Michael war fest entschlossen, die Ärztekammer anzurufen und sich nach einer Praxisvertretung zu erkundigen. Dieses Vorhaben setzte er auch gleich in die Tat um.  


Iris war schon ziemlich verzweifelt, daß er es sich nicht noch einmal durch den Kopf gehen ließ. Sie wußte genau, daß er seinen Beruf über alles liebte. Die beiden trennten sich im Streit und Iris mußte erst einmal aus der Wohnung heraus, um einen klaren Kopf zu bekommen. Wie konnte ihr Mann nur so stur sein? Er, der aus Berufung Arzt war! Das konnte er doch nicht machen. Im „Siggis“ traf sie auf Elke Opitz und Jo Gerner. Traurig erzählte sie den beiden , daß ihr Mann die Praxis schließen wollte. Sie waren beide ziemlich entsetzt und wollten Iris helfen, Michael seine Flausen wieder auszutreiben. Sogar Gerner bot sich an, noch einmal mit Michael zu reden. Iris sah ihn hoffnungsvoll an und bat ihn um ein Gespräch von Mann zu Mann. Sie erklärte ihm, daß er gerade mit Dominik im Park war und Gerner machte sich auf den Weg.  
Iris war schon ziemlich verzweifelt, daß er es sich nicht noch einmal durch den Kopf gehen ließ. Sie wußte genau, daß er seinen Beruf über alles liebte. Die beiden trennten sich im Streit und Iris mußte erst einmal aus der Wohnung heraus, um einen klaren Kopf zu bekommen. Wie konnte ihr Mann nur so stur sein? Er, der aus Berufung Arzt war! Das konnte er doch nicht machen. Im „Siggis“ traf sie auf Elke Opitz und [[Jo Gerner]]. Traurig erzählte sie den beiden , daß ihr Mann die Praxis schließen wollte. Sie waren beide ziemlich entsetzt und wollten Iris helfen, Michael seine Flausen wieder auszutreiben. Sogar [[Gerner]] bot sich an, noch einmal mit Michael zu reden. Iris sah ihn hoffnungsvoll an und bat ihn um ein Gespräch von Mann zu Mann. Sie erklärte ihm, daß er gerade mit Dominik im Park war und [[Gerner]] machte sich auf den Weg.  


Elke wollte sogar alle Patienten zusammentrommeln und eine Unterschrifteninitiative starten, nur damit Dr. Gundlach blieb. Sie war erschüttert, daß so ein guter Arzt aufhören wollte.  
Elke wollte sogar alle Patienten zusammentrommeln und eine Unterschrifteninitiative starten, nur damit Dr. Gundlach blieb. Sie war erschüttert, daß so ein guter Arzt aufhören wollte.  


Im Park saß Michael mit Dominik auf einer Parkbank und erklärte ihm die Vögel, als Gerner nun kam und erst ein wenig Smalltalk mit ihm betrieb, ehe er zum Wesentlichen kam. Sie sprachen von Dominik und Gerner durfte ihn sogar einmal halten. Er war total begeistert von dem Kleinen, erkannte ihn aber nicht. Dann meinte er, ES würde sogar wieder klappen und fragte Michael, zu welchem Arzt er denn demnächst gehen sollte, wenn Michael schließen würde. Sofort machte Michael dicht und stand auf. Er wollte darüber einfach nicht reden und blockte ab. Er legte Dominik in seinen Kinderwagen, meinte nur knapp: „Mein Sohn soll sich ja nicht erkälten!“ und ließ Gerner einfach stehen.  
Im Park saß Michael mit Dominik auf einer Parkbank und erklärte ihm die Vögel, als [[Gerner]] nun kam und erst ein wenig Smalltalk mit ihm betrieb, ehe er zum Wesentlichen kam. Sie sprachen von Dominik und [[Gerner]] durfte ihn sogar einmal halten. Er war total begeistert von dem Kleinen, erkannte ihn aber nicht. Dann meinte er, ES würde sogar wieder klappen und fragte Michael, zu welchem Arzt er denn demnächst gehen sollte, wenn Michael schließen würde. Sofort machte Michael dicht und stand auf. Er wollte darüber einfach nicht reden und blockte ab. Er legte Dominik in seinen Kinderwagen, meinte nur knapp: „Mein Sohn soll sich ja nicht erkälten!“ und ließ [[Gerner]] einfach stehen.  


Da es draußen kalt war, wollte er sich im „Siggis“ einen Tee trinken. Er kam mit Elke ins Gespräch, die nun ebenfalls begann, auf ihn einzureden. Sie machte ihm klar, was er für ein toller Arzt war. Er war nicht nur sehr nett und sympathisch, nein er war auch der erste Arzt, der die Patienten nicht mit der Stopp-Uhr in der Hand abfertigte, immer für sie da war und sich auch wirklich Zeit für sie nahm. Natürlich machte das Michael wieder wütend und er machte auch Elke unmißverständlich klar, daß es SEINE ureigene Entscheidung war und er niemandem Rechenschaft darüber ablegen mußte. Er fragte sich, wer nichts Besseres zu tun hätte, als das öffentlich breitzutreten und die halbe Stadt gegen ihn zu mobilisieren. Er verbat sich eine weitere Einmischung.  
Da es draußen kalt war, wollte er sich im „Siggis“ einen Tee trinken. Er kam mit Elke ins Gespräch, die nun ebenfalls begann, auf ihn einzureden. Sie machte ihm klar, was er für ein toller Arzt war. Er war nicht nur sehr nett und sympathisch, nein er war auch der erste Arzt, der die Patienten nicht mit der Stopp-Uhr in der Hand abfertigte, immer für sie da war und sich auch wirklich Zeit für sie nahm. Natürlich machte das Michael wieder wütend und er machte auch Elke unmißverständlich klar, daß es SEINE ureigene Entscheidung war und er niemandem Rechenschaft darüber ablegen mußte. Er fragte sich, wer nichts Besseres zu tun hätte, als das öffentlich breitzutreten und die halbe Stadt gegen ihn zu mobilisieren. Er verbat sich eine weitere Einmischung.  


Elke und Gerner hatten es zwar gut gemeint, aber Michael hatte es leider in den falschen Hals bekommen. Auch sie hatten es nicht geschafft, Michael von seinem Vorhaben abzubringen.  
Elke und [[Gerner]9 hatten es zwar gut gemeint, aber Michael hatte es leider in den falschen Hals bekommen. Auch sie hatten es nicht geschafft, Michael von seinem Vorhaben abzubringen.  




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Iris zeigte ihm nun genau, worauf es ankam, wenn man als Sprechstundenhilfe arbeitete. Michael war ziemlich genervt und meinte, es wäre ja schließlich mal SEINE Praxis gewesen. Doch in Wirklichkeit fühlte er sich in seiner Rolle überhaupt nicht wohl. Und das merkte man innerlich und auch äußerlich. Im Kittel sah Michael aus wie ein zerstreuter Professor. Iris genoss es allerdings, endlich einmal selbst Zeit für Dominik zu haben. Doch sie tat auch alles, um Michael die Arbeit zu erschweren. Sie wollte schließlich, daß er wieder zur Besinnung kam und würfelte die Patientenakten extra ein wenig durcheinander, so daß es aussah, daß Michael nicht fähig war.  
Iris zeigte ihm nun genau, worauf es ankam, wenn man als Sprechstundenhilfe arbeitete. Michael war ziemlich genervt und meinte, es wäre ja schließlich mal SEINE Praxis gewesen. Doch in Wirklichkeit fühlte er sich in seiner Rolle überhaupt nicht wohl. Und das merkte man innerlich und auch äußerlich. Im Kittel sah Michael aus wie ein zerstreuter Professor. Iris genoss es allerdings, endlich einmal selbst Zeit für Dominik zu haben. Doch sie tat auch alles, um Michael die Arbeit zu erschweren. Sie wollte schließlich, daß er wieder zur Besinnung kam und würfelte die Patientenakten extra ein wenig durcheinander, so daß es aussah, daß Michael nicht fähig war.  


Ausgerechnet an seinem ersten Tag kam auch noch Dr. Gerner in die Praxis und wollte mit Michael über seine Zeugungsfähigkeit reden. Michael mußte ihn allerdings an Frau Dr. Voss verweisen. Dr. Gerner machte sich ziemlich über Michael lustig und fragte, ob er denn im Kittel übernachtet hätte. Aber Michael meinte, er wäre nur noch nicht dazu gekommen, ihn zu bügeln. Gerner mußte natürlich weiter sticheln und meinte: „Ich sehe Sie schon mit Minirock und Staubwedel hier rumtänzeln!“ Doch Michael konterte geschickt und meinte: „Das könnte Ihnen so passen, Sie alter Schürzenjäger!“ Beide alberten etwas herum, bis Gerner endlich zum Punkt kam. Er druckste ein wenig herum und sprach dann von seiner sexueller Aktivität, die doch langsam wieder in Gang kam. Nun wollte er gerne wissen, ob er auch wieder zeugungsfähig war. Michael antwortete ihm, daß man das leicht feststellen könnte. Er müßte nur einen Termin bei Frau Dr. Voss machen, die ihn dann untersuchte. Doch als diese dann wie eine Furie aus dem Sprechzimmer kam und Michael ganz schön zusammenstauchte, wo denn die Akte von Herrn Hasselmann blieb, war Gerner geschockt und wollte sofort Abstand davon nehmen. Er wollte doch so einem Drachen nicht seine intimsten Geheimnisse anvertrauen und bestand darauf, daß Michael ihn untersuchte. Doch dieser wiegelte immer wieder ab und versuchte ihm klarzumachen, daß er doch nicht mehr praktizierte. Außerdem wäre Frau Dr. Voss eine sehr qualifizierte Ärztin. Gerner gab schließlich nach, zog Michael allerdings damit auf, daß er aufpassen müßte, daß er nicht eines Tages hier mit einem prächtigen Jungen zur Schluckimpfung aufkreuzen würde. Doch auch darauf wußte Michael eine Antwort und meinte: „Wenn Sie sich ranhalten, kann Dominik und Ihr Kleiner noch zusammen im Sandkasten spielen!“ Wieder mußte Gerner einen draufsetzen und sagte, er wüßte allerdings nicht, ob der Sohn einer Sprechstundenhilfe der richtige Umgang für seinen Sprößling wäre. Noch ehe Michael etwas entgegnen konnte, war Frau Dr. Voss wieder aus dem Sprechzimmer gekommen und schnauzte ihn an, wo denn nun endlich die Akte blieb. Außerdem sollte er gefälligst seine Privatgespräche auf den Feierabend verlegen. Beide, Gerner und Michael waren ziemlich erschrocken über den unfreundlichen und rüden Ton der Ärztin.  
Ausgerechnet an seinem ersten Tag kam auch noch [[Dr. Gerner]] in die Praxis und wollte mit Michael über seine Zeugungsfähigkeit reden. Michael mußte ihn allerdings an Frau Dr. Voss verweisen. [[Dr. Gerner]] machte sich ziemlich über Michael lustig und fragte, ob er denn im Kittel übernachtet hätte. Aber Michael meinte, er wäre nur noch nicht dazu gekommen, ihn zu bügeln. [[Gerner]] mußte natürlich weiter sticheln und meinte: „Ich sehe Sie schon mit Minirock und Staubwedel hier rumtänzeln!“ Doch Michael konterte geschickt und meinte: „Das könnte Ihnen so passen, Sie alter Schürzenjäger!“ Beide alberten etwas herum, bis Gerner endlich zum Punkt kam. Er druckste ein wenig herum und sprach dann von seiner sexueller Aktivität, die doch langsam wieder in Gang kam. Nun wollte er gerne wissen, ob er auch wieder zeugungsfähig war. Michael antwortete ihm, daß man das leicht feststellen könnte. Er müßte nur einen Termin bei Frau Dr. Voss machen, die ihn dann untersuchte. Doch als diese dann wie eine Furie aus dem Sprechzimmer kam und Michael ganz schön zusammenstauchte, wo denn die Akte von Herrn Hasselmann blieb, war [[Gerner]] geschockt und wollte sofort Abstand davon nehmen. Er wollte doch so einem Drachen nicht seine intimsten Geheimnisse anvertrauen und bestand darauf, daß Michael ihn untersuchte. Doch dieser wiegelte immer wieder ab und versuchte ihm klarzumachen, daß er doch nicht mehr praktizierte. Außerdem wäre Frau Dr. Voss eine sehr qualifizierte Ärztin. [[Gerner]] gab schließlich nach, zog Michael allerdings damit auf, daß er aufpassen müßte, daß er nicht eines Tages hier mit einem prächtigen Jungen zur Schluckimpfung aufkreuzen würde. Doch auch darauf wußte Michael eine Antwort und meinte: „Wenn Sie sich ranhalten, kann Dominik und Ihr Kleiner noch zusammen im Sandkasten spielen!“ Wieder mußte [[Gerner]] einen draufsetzen und sagte, er wüßte allerdings nicht, ob der Sohn einer Sprechstundenhilfe der richtige Umgang für seinen Sprößling wäre. Noch ehe Michael etwas entgegnen konnte, war Frau Dr. Voss wieder aus dem Sprechzimmer gekommen und schnauzte ihn an, wo denn nun endlich die Akte blieb. Außerdem sollte er gefälligst seine Privatgespräche auf den Feierabend verlegen. Beide, [[Gerner]] und Michael waren ziemlich erschrocken über den unfreundlichen und rüden Ton der Ärztin.  


Nach einer Weile kam ein langjähriger Patient von Michael in die Praxis. Es war Herr Hansen. Er bat ihn, sich noch einmal seine Bandscheibe anzusehen. Leider mußte Michael auch hier absagen und ihn an Frau Dr. Voss verweisen. Er erklärte ihm, daß er nur noch für den Empfang zuständig war, für alles andere wäre Frau Dr. Voss zuständig. Doch Herr Hansen verstand das nicht, ihm war das zu hoch, daß Michael nicht mehr praktizieren würde. Schließlich hätte Michael doch schon lange sein Vertrauen und seine Frau und er hätten immer ein offenes Ohr für Herrn Hansen gehabt. Und jetzt würde er einfach die Patienten einer wildfremden Frau überlassen. Michael versicherte ihm mehrmals, daß sie sich genausoviel Zeit für ihn nehmen würde wie er. Nein, das wollte Herr Hansen auf gar keinen Fall und er suchte sich lieber einen anderen Arzt. Michael wollte ihn noch davon abbringen, aber Herr Hansens Entschluß stand fest.  
Nach einer Weile kam ein langjähriger Patient von Michael in die Praxis. Es war Herr Hansen. Er bat ihn, sich noch einmal seine Bandscheibe anzusehen. Leider mußte Michael auch hier absagen und ihn an Frau Dr. Voss verweisen. Er erklärte ihm, daß er nur noch für den Empfang zuständig war, für alles andere wäre Frau Dr. Voss zuständig. Doch Herr Hansen verstand das nicht, ihm war das zu hoch, daß Michael nicht mehr praktizieren würde. Schließlich hätte Michael doch schon lange sein Vertrauen und seine Frau und er hätten immer ein offenes Ohr für Herrn Hansen gehabt. Und jetzt würde er einfach die Patienten einer wildfremden Frau überlassen. Michael versicherte ihm mehrmals, daß sie sich genausoviel Zeit für ihn nehmen würde wie er. Nein, das wollte Herr Hansen auf gar keinen Fall und er suchte sich lieber einen anderen Arzt. Michael wollte ihn noch davon abbringen, aber Herr Hansens Entschluß stand fest.  
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